Provinz Saragossa, Verwaltungsprovinz im nordöstlichen Aragonien, Spanien
Die Provinz Zaragoza ist eine Verwaltungseinheit im Nordosten Spaniens, die weite Ebenen, Flussauen entlang des Ebro und Bergrücken umfasst. Das Gebiet reicht von den zentralen Tälern bis zu den Ausläufern des Sistema Ibérico im Süden und Westen.
Das Gebiet entstand 1835 als Provinz, nachdem die spanische Regierung das alte Königreich Aragón aufgelöst hatte. Zuvor war die Region Teil verschiedener Herrschaften, die bis zur römischen Siedlung Caesaraugusta zurückreichen.
Die Dörfer und Städte bewahren noch heute aragonesische Bräuche, die sich in Kirchenfesten und regionalen Gerichten zeigen. Im Osten, nahe der Grenze zu Katalonien, hört man manchmal katalanische Worte in Gesprächen und auf Ortsschildern.
Die meisten Besucher erreichen die Gegend über die Stadt Zaragoza, von wo aus Straßen in alle Richtungen führen. Wer kleine Dörfer und Bergpfade erkunden möchte, sollte ein Auto mieten oder auf lokale Busverbindungen achten.
Im Gebiet liegt der Moncayo, mit über 2300 Metern der höchste Gipfel im Sistema Ibérico, der sich deutlich von den umliegenden Hügeln abhebt. Von seinem felsigen Kamm aus kann man bei klarer Sicht sowohl die Pyrenäen im Norden als auch die kastilische Hochebene im Süden erkennen.
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