Moncayo, Berggipfel in Aragonien, Spanien
Der Moncayo ist ein Gipfel in Aragonien, der sich an der Grenze zwischen den Provinzen Saragossa und Soria erhebt. Er erreicht eine Höhe von 2.315 Metern (7.595 Fuß) und bildet die höchste Erhebung des gleichnamigen Gebirgszuges, der sich über das aragonische Hochland erstreckt.
Marcus Valerius Martialis erwähnte den Berg in römischer Zeit als Mons Caius in seinen geografischen Aufzeichnungen. Im Mittelalter diente die Gegend als Grenzgebiet zwischen verschiedenen Königreichen, was zu befestigten Siedlungen in den umliegenden Tälern führte.
Der Name leitet sich vom lateinischen Mons Caius ab, der schon in antiken Schriften erwähnt wurde. Die Landschaft bietet heute Wanderwege, die durch dichte Wälder und offene Kämme führen, wo Besucher die Pflanzenvielfalt beobachten können.
Der Aufstieg dauert etwa drei Stunden ab San Martín de la Virgen de Moncayo und folgt gut markierten Wegen durch verschiedene Vegetationszonen. Im Winter kann der obere Teil des Weges vereist und rutschig sein, daher sollten Wanderer die Bedingungen vorab prüfen.
Auf den höchsten Lagen findet man Buchenwälder, die zu den südlichsten Europas gehören. Von Oktober bis Mai bleibt Schnee auf den oberen Hängen liegen, während in den Tälern bereits mildes Wetter herrscht.
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