Castle of Trasmoz, Mittelalterliche Festung in Trasmoz, Spanien
Das Schloss von Trasmoz ist eine mittelalterliche Burg auf einem Hügel in der aragonesischen Gemeinde Trasmoz, nahe der Grenze zu Navarra. Die Anlage besteht aus einem zentralen Turm, Ringmauern und Ecktürmen aus Stein, die auf dem Felsen oberhalb des Dorfes stehen.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert an der Grenze zwischen den Königreichen Aragon und Navarra errichtet und wechselte im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer. Im 15. Jahrhundert fiel sie an die Familie Luna, die sie bis zu ihrem Verfall hielt.
Das Schloss von Trasmoz gilt als verfluchter Ort, da ein mittelalterlicher Papst das Dorf wegen Hexerei mit dem Kirchenbann belegt haben soll. Dieser Fluch wurde nie offiziell aufgehoben, was dem Ort bis heute einen ungewöhnlichen Ruf verleiht.
Man erreicht die Burg zu Fuss von Trasmoz aus über einen Pfad, der steil bergauf führt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Untergrund uneben und die Steigung an manchen Stellen spürbar ist.
Der Schriftsteller Gustavo Adolfo Bécquer besuchte die Gegend im 19. Jahrhundert und hielt die Geister- und Hexengeschichten von Trasmoz in mehreren seiner Werke fest. Diese literarische Verbindung hat dem Ort eine Bekanntheit verschafft, die weit über die Region hinausgeht.
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