Kloster Veruela, Zisterzienserkloster in Vera de Moncayo, Spanien
Veruela ist ein Zisterzienserkloster in Vera de Moncayo am Fuß des Moncayo-Gebirges in Spanien. Die Anlage umfasst eine Abteikirche, einen mittelalterlichen Kreuzgang und mehrere Nebengebäude, die über Jahrhunderte erweitert wurden.
Pedro de Atares gründete das Kloster im Jahr 1145 mit Hilfe französischer Mönche aus der Abtei Escaladieu. Die Anlage wuchs über die Jahrhunderte und wurde im 19. Jahrhundert nach den Säkularisationsgesetzen enteignet und aufgelöst.
Der Name Veruela stammt vom lateinischen Wort für eine kleine Siedlung und verweist auf die klösterliche Gemeinschaft, die einst hier lebte. Besucher bemerken heute bei einem Gang durch die Räume die schlichte Formensprache der Zisterzienser, die auf Schmucklosigkeit und Arbeit setzte.
Geführte Rundgänge durch die Kirche, den Kreuzgang und die Ausstellungsräume sind verfügbar und helfen beim Verständnis der Räume. Der Komplex liegt einige Kilometer außerhalb des Ortskerns und ist über eine Landstraße erreichbar.
Die Brüder Gustavo und Valeriano Bécquer verbrachten im 19. Jahrhundert einige Zeit in den verlassenen Räumen und ließen sich hier zu Gedichten und Zeichnungen inspirieren. Ihre Aufenthalte trugen dazu bei, das ehemalige Kloster in der spanischen Romantik bekannt zu machen.
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