Col du Tourmalet, Gebirgspass in Hautes-Pyrénées, Frankreich.
Der Col du Tourmalet ist ein Bergpass in den Hautes-Pyrénées, der zwei Täler durch eine befestigte Straße verbindet und sich auf 2.115 Meter Höhe erhebt. Der Pass kann von zwei Seiten erklommen werden: von Westen über eine längere Route oder von Osten über einen kürzeren Weg, wobei beide Routen durch zahlreiche Kehren geprägt sind.
Der Pass wurde 1910 zum ersten Mal in die Tour de France aufgenommen, damals allerdings noch als einfacher Feldweg, den Bauern und Ziegen nutzten. Die Straße wurde später ausgebaut und ist heute eine der berühmtesten Etappen im professionellen Radsport geblieben.
Der Pass trägt seinen Namen vom Wort 'Tournalet', das sich auf die vielen Windungen der Straße bezieht, die Besucher beim Aufstieg erleben. Heute kann man an den Wegmarken und den beiden Denkmälern am Gipfel die lange Geschichte dieses Ortes ablesen, die eng mit dem Radsport verbunden ist.
Besucher sollten sich auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereiten, da der Gipfel schnell in Wolken gehüllt sein kann, auch wenn das Wetter unten sonnig ist. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, wenn die Straße normalerweise passierbar und die meisten Dienste verfügbar sind.
Die Straße hat entlang der gesamten Route Wegmarken, die nicht nur die verbleibenden Kilometer bis zum Gipfel anzeigen, sondern auch das Gefälle des nächsten Streckenabschnitts. Diese praktischen Informationen helfen Radfahrern zu verstehen, wie das Terrain vor ihnen beschaffen ist.
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