Lac d'Orédon, Künstlicher Stausee in Hautes-Pyrénées, Frankreich
Der Stausee Orédon ist ein künstliches Gewässer in den Hautes-Pyrénées in einer Höhe von etwa 1849 Metern und hat eine Wasserfläche von rund 0,46 Quadratkilometern. Das Becken sammelt Wasser, das zur Stromerzeugung, Bewässerung und zur Trinkwasserversorgung der umliegenden Gemeinden genutzt wird.
Der Staudamm wurde 1880 erbaut und war einer der ersten großen künstlichen Seen in Frankreich, der das Wasser in der Region regulierte. Das Projekt markierte einen wichtigen Schritt bei der Nutzung der Berggewässer für wirtschaftliche und städtische Zwecke.
Die Schutzhütte von Orédon war ursprünglich ein Unterkunftsort für Ingenieure während des Dammhaus und beherbergt heute Wanderer und Naturliebhaber in den Sommermonaten. Der Ort ist ein wichtiger Treffpunkt für alle, die die Berglandschaft erkunden möchten.
Das Seeufer ist gut zu Fuß erreichbar, und der Ort eignet sich für Wanderungen im Sommer, wenn das Wetter am besten ist. Die Gegend kann sehr kalt werden, daher ist wärmere Kleidung auch in der wärmeren Jahreszeit ratsam.
Das Wasser des Sees wird aus dem höher gelegenen Lac de Cap-de-Long zugeführt und fließt weiter in die Neste-Fluss, was ein unterirdisches Wassersystem verbindet. Dieses Netzwerk zeigt, wie Ingenieure die Bergbäche nutzen, um Wasser über große Strecken zu transportieren.
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