Campbieil, Bergspitze in den Pyrenäen, Frankreich
Der Pic de Campbieil ist ein 3.173 m hoher Gipfel im Néouvielle-Massiv im Nationalpark Pyrenäen, zwischen Aragnouet und Gavarnie-Gèdre. Er ist nach dem Pic Long (3.192 m) der zweithöchste Gipfel des Parks. Seine obere Flanke besteht aus dunkelgrauem und kohlschwarzem Gestein mit Schneeflecken in Mulden, darüber ein braun-grauer Schutthang; links fällt ein hellgrauer Grat mit gelben und orangefarbenen Flechten steil ab.
Der erste dokumentierte Aufstieg wurde 1848 vom Kapitän Loupot durchgeführt, der das Gebiet als Teil seiner Vermessungsarbeiten erkundete. Dieser frühe Aufstieg markierte den Beginn einer systematischeren Erforschung des Gipfels.
Die westlichen Hänge des Campbieil werden seit Generationen als Weideflächen genutzt, wo Hirten ihre Herden entlang von Pfaden führen, die auch Gemsen und andere Bergbewohner nutzen. Dieser traditionelle Gebrauch hat die Landschaft über Jahrhunderte geprägt und ist noch heute sichtbar.
Die Anreise erfolgt typischerweise vom Staudamm Lac de Cap de Long aus, wo markierte Wanderwege beginnen, die zum Gipfel führen. Grundlegende Kletterfähigkeiten sind notwendig, und das Wetter kann schnell wechseln, daher ist Vorbereitung wichtig.
Der Pic de Campbieil ist mit 3.173 m der zweithöchste Gipfel des Nationalparks Pyrenäen, übertroffen nur vom benachbarten Pic Long (3.192 m). Sein Name stammt aus dem Okzitanischen „Camp vielh“, altes Feld, nach einem Hochweidegebiet von Gavarnie-Gèdre. Die sehr leichte Westflanke von Gèdre wird seit jeher von Hirten und Jägern begangen, und der Gipfel wird von Schafen und Gämsen aufgesucht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.894 Mitwirkenden weltweit.