GR 11, Fernwanderweg in Spanien
Der GR 11 ist ein Fernwanderweg in Spanien, der den gesamten Pyrenäenkamm von der Mittelmeerküste bei Cabo de Creus bis zum Golf von Biskaya bei Hondarribia durchquert. Der Weg verläuft überwiegend auf spanischer Seite des Gebirges und führt durch Nationalparks, Hochtäler, Pässe und abgelegene Dörfer.
Der GR 11 wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts als Teil des europäischen Fernwandernetzes angelegt, das Routen über mehrere Länder miteinander verbinden sollte. Viele Abschnitte basieren auf historischen Transhumanzwegen, die Hirten seit dem Mittelalter nutzten, um ihr Vieh zwischen den Sommer- und Winterweiden zu treiben.
Der GR 11 folgt alten Wegen, die Hirten, Händler und Pilger seit Jahrhunderten nutzten, um das Pyrenäengebirge zu überqueren. Wer die Route geht, begegnet kleinen Bergdörfern, lokalen Festen und einer Lebensweise, die sich in vielen Teilen kaum verändert hat.
Die beste Zeit für den GR 11 ist von Ende Juni bis September, wenn die Hochpässe schneefrei sind und das Wetter stabil ist. Wer nur einzelne Abschnitte gehen möchte, findet entlang der Route Dörfer und Unterkünfte, von denen aus man gut ein- und aussteigen kann.
Der GR 11 gilt unter Bergwanderern als anspruchsvoller als sein französisches Pendant, der GR 10, weil er höhere Pässe und weniger befestigte Wege hat. Wer beide Routen vergleicht, stellt fest, dass der GR 11 deutlich weniger begangen wird, was ihn auf vielen Abschnitten zu einem einsamen Erlebnis macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.