Cerro Almodóvar, Inselberg in Vicálvaro, Spanien
Das Cerro Almodóvar ist ein Kalksteinhügel im Südosten Madrids, der sich 726 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und in der flachen Landschaft besonders auffällt. Der Hügel hat eine ovale Form und prägt das Landschaftsbild dieser Gegend deutlich.
Das Hügelgebiet war im 6. Jahrhundert ein bedeutender Bestattungsplatz, wie Ausgrabungen 2011 zeigten, die über 900 Gräber aus der Westgotenzeit enthüllten. Während des Spanischen Bürgerkriegs spielte die Höhe eine strategische Rolle und enthielt Befestigungsanlagen.
Der Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet 'das Runde', obwohl die Hügelform eher oval wirkt und sich deutlich gegen die Madrider Skyline abhebt. Wenn man den Platz besucht, sieht man überall diese charakteristische Gestalt, die seit Jahrhunderten für die Menschen in der Gegend ein visuelles Wahrzeichen ist.
Mehrere Wanderwege führen vom Kreisel an der Avenida de las Comunidades zur Spitze, wobei man dabei Eisenbahngleise überqueren muss. Die beste Zeit zum Wandern ist früher morgens, wenn die Wege weniger belebt sind und die Aussicht klarer ist.
Der Hügel beherbergt Reste eines Bunkers aus dem Spanischen Bürgerkrieg, der als Beobachtungsposten zur Überwachung der umgebenden Straßen genutzt wurde. Dieser versteckte militärische Standort ist heute für aufmerksame Besucher teilweise noch erkennbar, erzählt aber eine oft übersehene Geschichte des Ortes.
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