Plaza de toros de Cuenca, Stierkampfarena in Cuenca, Spanien
Die Plaza de toros de Cuenca ist ein Stierkampfplatz in der Stadt Cuenca mit Tribünen, die in Stufen um einen zentralen Sandboden angeordnet sind. Das Gebäude hat solide Mauern und einfaches Design, wobei verschiedene Sitzbereiche unterschiedliche Nähe zur Arena bieten.
Vor der heutigen Arena hatte Cuenca drei Stierkampfarenen: Pintado (1848), La Perdigana und Caballer, eröffnet am 5. September 1913, wo Juan Belmonte 1915 auftrat. Caballer wurde 1920 abgerissen; die heutige Arena aus Stahlbeton wurde am 7. September 1926 unter Bürgermeister Cayo Conversa eröffnet, mit Marcial Lalanda, Valencia II und Martín Agüero gegen Stiere von Santa Coloma.
Die jährliche Stierkampfmesse findet im August zu Ehren des Stadtpatrons San Julián statt und sichert Cuenca einen festen Platz in der spanischen Stierkampfsaison. Die Arena ist zweitklassig und fasst 8500 Zuschauer. Ihre wirtschaftliche Wirkung erreicht zwei Millionen Euro, in manchen Jahren das Dreifache.
Die Arena liegt an der Avenida de los Reyes Católicos, rund 900 Meter über dem Meer, am Rand der Altstadt von Cuenca. Sie fasst 8500 Plätze, und die wichtigsten Stierkämpfe finden im August während der Feria de San Julián statt. Zum Bau gehören Corrales und zwölf Chiqueros, die engen Gänge, durch die die Stiere in die Arena gelangen.
Manuel Rodríguez "Manolete" machte 1943 und 1944 dreimal den Pasillo, den Ehrenrundgang. Die Arena war zudem Schauplatz der Rückkehr von Jesulín de Ubrique 2018 und von Cristina Sánchez 2016 in den Ring.
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