Cuenca, Mittelalterliche Gemeinde in Kastilien-La Mancha, Spanien
Cuenca ist eine Gemeinde in Kastilien-La Mancha, errichtet auf 946 Metern Höhe zwischen den tiefen Schluchten der Flüsse Júcar und Huécar. Mittelalterliche Bauten erheben sich entlang der Felsklippen und bilden ein dichtes Geflecht aus engen Gassen und steilen Treppen.
Muslimische Herrscher gründeten die Festung Kunka im Jahr 714, die sich zu einem Zentrum der Textilproduktion entwickelte. Alfons VIII. von Kastilien eroberte die Stadt 1177 und ließ den Bau der Kathedrale beginnen, die bis 1270 dauerte.
Die **Casas Colgadas** (Hängenden Häuser) gehören zu den meistbesuchten Wahrzeichen, da ihre hölzernen Balkone über dem Abgrund zu schweben scheinen. Im Museum für abstrakte spanische Kunst im Inneren eines dieser Gebäude können Besucher die Verbindung zwischen mittelalterlicher Architektur und moderner Kunst erleben.
Die Hochgeschwindigkeitsbahn verbindet die Stadt mit Madrid in weniger als einer Stunde und hält am Bahnhof Fernando Zobel, etwa sechs Kilometer vom historischen Zentrum entfernt. Vom Bahnhof führt ein regelmäßiger Busverkehr in die Altstadt, wo Fußwege über Treppen und Steigungen verlaufen.
Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Gnade wurde zwischen 1182 und 1270 erbaut und zeigt anglonormannische Elemente wie Spitzbögen und Rippengewölbe. Diese Bauform ist in Spanien selten und verleiht dem Innenraum ein ungewöhnliches Erscheinungsbild.
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