Bergwerk Almadén, Historisches Quecksilberbergwerk in Almadén, Spanien.
Die Almadén-Mine ist ein unterirdischer Bergbaukomplex in der Sierra Morena mit Stollen, Schächten und in Felswänden gehauenen Kammern auf mehreren Ebenen. Die Anlage wurde restauriert und ermöglicht es Besuchern, die verschiedenen Abbautechniken aus verschiedenen Zeitaltern zu erkunden.
Der Bergbau begann hier in der Antike und setzte sich über 2000 Jahre lang fort, bis die Mine 2002 geschlossen wurde. Diesen langen Betrieb verdankte der Ort der großen Quecksilbervorkommen in der Region.
Der Abbauort zeigt Spuren verschiedener Epochen in seinen Strukturen und der Art, wie Menschen hier arbeiteten. Besucher können Überreste römischer Galerien und mittelalterlicher arabischer Abbautechniken direkt sehen.
Besucher sollten festes Schuhwerk und warme Kleidung mitbringen, da es in den unterirdischen Gängen kühl und feucht ist. Die geführten Touren führen durch die sicheren, wiederhergestellten Bereiche und bieten einen Überblick über die verschiedenen Abbauschichten.
Die Mine lagert eines der weltweit größten Quecksilbervorkommen und ist zusammen mit der Mine Idrija in Slowenien von der UNESCO anerkannt. Diese Zweiheit zeigt, wie nur wenige Orte auf der Erde solch konzentrierte Vorkommen dieses seltenen Minerals besaßen.
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