Palacete de Carlos María de Castro, Madrid, Palast aus dem 19. Jahrhundert im Almagro-Viertel, Madrid, Spanien
Das Palacete de Carlos María de Castro ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert im Almagro-Viertel und besteht aus zwei Hauptgeschossen, einem Dachgeschoss und einem Halbkeller mit einer Hauptfassade zur Straße. Der Bau hat seitliche Zugangsarrangements zum Garten und zu einer Glasverglasung mit zusätzlichen Ziegelbauwerken auf dem gegenüberliegenden Grundstücksteil.
Das Palais wurde zwischen 1864 und 1878 von Carlos María de Castro, dem Ingenieur und Architekten hinter Madrids Expansionsplan, als Privatresidenz errichtet. Der Bau fiel in eine Zeit rasanten städtischen Wachstums, als die Erweiterung Madrids zahlreiche neue Architektur in den umliegenden Vierteln einführte.
Das Gebäude zeigt die architektonische Gestaltung wohlhabender Madrider Wohnviertel des späten 19. Jahrhunderts, mit seinen an mittelalterliche Stilelemente angelehnten Türmen und dekorativen Details. Besucher können hier die elegante Innenausstattung und die sorgfältig gestalteten Räume erleben, die den Wohlstand und Geschmack seiner Zeit widerspiegeln.
Das Gebäude befindet sich in der Straße Fernando el Santo und wird heute als Veranstaltungsort für gehobene Events und temporäre Markenausstellungen genutzt. Die Besichtigungen hängen von den aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen ab, daher sollten Sie sich vorher nach Öffnungszeiten erkundigen.
Die Anlage verfügt über einen Garten mit Fischgrätziegel-Belag, einen Brunnen und zwei zusätzliche Ziegelbauwerke auf der gegenüberliegenden Seite des Grundstücks. Diese Nebengebäude und die handwerklich verlegte Bodengestaltung zeigen die großzügige Haushaltsausstattung von Castros sozialem Rang.
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