Chamberí, Verwaltungsbezirk im Zentrum von Madrid, Spanien.
Chamberí ist ein Verwaltungsbezirk im Zentrum von Madrid, der aus sechs Vierteln besteht: Gaztambide, Arapiles, Trafalgar, Almagro, Ríos Rosas und Vallehermoso. Die Straßen sind breit angelegt und verlaufen meist gerade, was die Orientierung erleichtert.
Die Gegend entstand in den 1860er Jahren im Rahmen des Castro-Plans, der Madrids Expansion nach Norden systematisch regelte. Landwirtschaftliche Flächen wurden dabei in Wohnviertel mit breiten Alleen umgewandelt, die bis heute den Charakter bestimmen.
Der Name stammt von einem Landsitz, der im 18. Jahrhundert hier stand und später der gesamten Gegend seinen Namen gab. Heute finden sich in den Straßen hauptsächlich Wohngebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, die mit ihren breiten Balkonen und schmiedeeisernen Gittern das Bild prägen.
Man kann die Gegend gut zu Fuß erkunden, da die breiten Gehwege und die klare Struktur das Gehen angenehm machen. Kleinere Läden und Cafés findet man entlang der Hauptstraßen, wo auch die Markthallen zum Einkaufen einladen.
In den Innenhöfen mancher Wohnblocks wachsen hohe Bäume, die von der Straße aus kaum zu sehen sind. Diese grünen Rückzugsorte wirken überraschend ruhig und bieten Schatten an heißen Sommertagen.
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