Palacio de las Artes y la Industria, Ingenieurschule und Museum in Madrid, Spanien.
Der Palacio de las Artes y la Industria ist ein Schulgebäude mit Museumsfunktion, das sich durch seine eiserne Struktur mit gusseisernen Säulen und Metallträgern auszeichnet. Ein charakteristisches Merkmal ist die zentrale Kuppel, die über mehreren Ebenen aufspannt, von unterirdischen Räumen bis zum Hauptgeschoss, mit zwei Innenhöfen, die Licht und Luft ins Innere bringen.
Die Konstruktion begann 1881 und das Gebäude eröffnete 1887 zur ersten Nationalen Kunstausstellung. Der Palast wurde unter der Leitung des Architekten Fernando de la Torriente errichtet und prägte damit das Madrider Stadtbild des späten 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude vereint zwei unterschiedliche Institutionen unter einem Dach, die Wissenschaft und technische Ausbildung fördern. Besucher erleben hier einen Ort, an dem Forschung und praktisches Handwerk gleichermaßen wichtig sind.
Das Gebäude besteht aus mehreren Ebenen, darunter ein Untergeschoss, Erdgeschoss und Hauptgeschoss, die über Innenhöfe verbunden sind. Der Zugang zu verschiedenen Bereichen ist durch die offene Struktur und die zentrale Kuppel gut erkenntlich, was die Orientierung in den Räumen vereinfacht.
Das Gebäude nutzt eine Kombination aus 26 halbkreisförmigen Bögen, die gemeinsam das Dachsystem tragen. Diese innovative Metallkonstruktion war für Madrid der damaligen Zeit bemerkenswert und zeigte technische Fortschritte, die sonst in der Stadt nicht zu finden waren.
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