Cerro de los Almadenes, Archäologische Stätte in Otero de Herreros, Spanien
Cerro de los Almadenes ist eine archäologische Stätte auf einem Granithügel mit Kupfervorkommen in der Nähe der Sierra del Quintanar in der Provinz Segovia. Der Hügel wird von zwei Bächen durchflossen, die Arroyo de la Escoria und der Arroyo del Quejigal, die Täler bilden und historische Mineneingang- und Wasserleitungssysteme geprägt haben.
Die Stätte stammt aus der römischen Zeit, als Menschen dort Metalle verhütteten und verarbeiteten, wie Schmelzöfen und Metallreste zeigen. Seit 2009 führt ein Forscherteam der Spanischen Gesellschaft für Archäologische Geschichte Ausgrabungen durch und trägt kontinuierlich neue Erkenntnisse über diese antike Metallurgie zutage.
Der Hügel war über Jahrhunderte ein Ort der Metallverarbeitung, und die Einheimischen kannten ihn als Ort, wo Menschen nach Kupfer gruben und Erz verarbeiteten. Die Überreste dieser alten Arbeit sind heute noch in der Landschaft sichtbar und erinnern an die handwerklichen Fähigkeiten früherer Bewohner.
Das Gelände ist bergig und wird von Bächen durchschnitten, weshalb festes Schuhwerk und Vorsicht nötig sind. Am besten besucht man die Stätte bei stabilem Wetter, wenn die Wege trockener sind und die Überreste deutlicher zu sehen sind.
Im 18. Jahrhundert zeichnete Josef Aparicio Calatrava die Schlackenablagerungen der Stätte auf, wodurch deren mineralisches Potenzial erstmals dokumentiert wurde. Diese frühen Aufzeichnungen halfen Archäologen später, die Bedeutung des Ortes als metallurgisches Zentrum zu verstehen.
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