Castell de Berà, Mittelalterliche Burg in Roda de Berà, Spanien
Castell de Berà ist eine Befestigung in der Küstenregion Südkataloniens mit mehreren Bauteilen aus unterschiedlichen Epochen. Das Hauptgebäude bildet einen Turm mit ungefähr vier Metern Seitenlänge, der etwa zwölf Meter hochragt, und wird von zusätzlichen Strukturen und Wohnräumen ergänzt.
Die Anlage entstand zunächst als Bauernhaus zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert und diente als ländliche Wohnstätte. Im 20. Jahrhundert wurde sie in ein Wohnkomplex umgewandelt und erhielt später offizielle Anerkennung als nationales Kulturgut.
Der Ort trägt den Namen Berà, der auf eine alte Siedlung hinweist, die sich hier entwickelt hat. Besucher können heute noch die Grundrisse und Mauern sehen, die zeigen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg lebten.
Das Gelände liegt an der Küste und ist für Besucher zugänglich, die die verfallenen Gebäude und die Umgebung erkunden möchten. Der Ort bietet einen Blick auf die Landschaft und die umliegenden Strukturen, was eine Erkundung zu Fuß zu einer angenehmen Aktivität macht.
Das Gebäude wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Bank von Spanien erworben, um einen Wohnohortkomplex für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Diese ungewöhnliche Umwandlung einer mittelalterlichen Befestigung in ein modernes Wohnprojekt zeigt, wie historische Orte neue Zwecke erhielten.
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