Jardín de la Isla, Aranjuez, Renaissancegarten in Aranjuez, Spanien
Der Jardín de la Isla ist ein von Wasser umgebener Garten in Aranjuez, der zwischen dem Fluss Tajo und einem Kanal liegt und durch geometrische Wege, Baumreihen und Springbrunnen gegliedert ist. Die Anlage ist in regelmäßige Abschnitte aufgeteilt, die jeweils von einem zentralen Brunnen oder einem bepflanzten Platz geprägt werden.
Der Garten wurde im 16. Jahrhundert unter dem spanischen Königshaus angelegt und im Laufe der Jahrzehnte von mehreren Architekten und Gartenkünstlern umgestaltet. Sein heutiges Erscheinungsbild spiegelt Schichten verschiedener Epochen wider, von der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert.
Der Garten präsentiert eine Reihe von Brunnen mit Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie, die an verschiedenen Punkten entlang der Wege aufgestellt sind. Besucher begegnen diesen Szenen auf natürliche Weise, während sie durch die geometrisch angelegten Alleen schlendern.
Der Garten ist über mehrere Eingänge erreichbar und die Wege sind flach, sodass er gut zu Fuß zu erkunden ist. Ein Besuch am Morgen lohnt sich, da es dann kühler ist und weniger Besucher unterwegs sind.
Der Name des Gartens erklärt sich durch seine Lage: Das Wasser des Tajo und des angrenzenden Kanals umgibt das Gelände von fast allen Seiten und macht es zu einer echten Insel. Diese geografische Besonderheit war von Anfang an Teil des Entwurfs und beeinflusst noch heute das Mikroklima der Anlage.
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