Dólmenes de Valencia de Alcántara, Neolithische Grabstätte in Valencia de Alcántara, Spanien
Die Dólmenes von Valencia de Alcántara sind eine archäologische Stätte mit etwa 55 Megalithen aus Granit und Schiefer in Westspanien. Diese Steinkammern waren Begräbnisstätten und gehören zu den größten Ansammlungen ihrer Art in Westeuropa.
Diese Megalithen entstanden in der Jungsteinzeit zwischen dem 4. und 3. Jahrtausend vor Christus als Begräbnisstätten für frühe Gemeinschaften. In den Kammern fanden Archäologen Werkzeuge, Schmuck und religiöse Objekte, die das Leben dieser antiken Völker widerspiegeln.
Die Dolmen repräsentieren kollektive Bestattungspraktiken, errichtet durch den Transport großer Steine aus nahe gelegenen Steinbrüchen mittels Rampen.
Das Gelände ist über fünf verschiedene Wanderwege zu erkunden, die zu unterschiedlichen Monumentgruppen führen und jeweils unterschiedliche Eindrücke bieten. Am besten besucht man die Seite bei gutem Wetter, da die Wege offene Landschaften durchqueren und wenig Schutz vor der Sonne bieten.
Die Steinblöcke wurden ohne Mörtel aufgeschichtet und haben fast 5000 Jahre standgehalten, ohne dass große strukturelle Schäden entstanden sind. Die Art der Konstruktion zeigt das handwerkliche Geschick dieser prähistorischen Erbauer und ihre genaue Steintechnik.
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