Sant Sebastià dels Gorgs, Kloster in Spanien
Sant Sebastià dels Gorgs ist eine frühere Klosteranlage mit einer Kirche in einem Stil, der romanische und Renaissance-Merkmale verbindet. Das Gebäude steht auf einem natürlichen Hügel und zeigt dicke Steinmauern mit einfachen Formen, einem gewölbten Kirchenschiff, kleinen Fenstern und den Resten eines ehemals von Säulengängen umgebenen Kreuzganghofs.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 976, als Land an ein nahegelegenes Kloster gespendet wurde, doch die Kirchengebäude selbst werden erstmals 1024 dokumentiert. Im Jahr 1030 ordnete die Adelige Ermengarda, die ihre Ländereien und Weinberge dem Kloster hinterließ, an, dass vier Mönche dort täglich beten sollten, was zur Gründung der Klostergemeinschaft führte.
Der Ort trägt den Namen seiner Lage an einem kleinen Bach namens Gorgs, der bis heute in der Nähe fließt. Das Kloster war lange Zeit ein wichtiges religiöses Zentrum für die umliegenden Dörfer und Gemeinden, und diese Rolle hat sich in der lokalen Identität eingeprägt.
Der Ort liegt in der ländlichen Gegend und ist am besten zu Fuß zu erkunden, um die verschiedenen Bereiche wie die Kirche, die Kreuzgangreste und den Glockenturm in Ruhe zu sehen. Einige Teile sind aus Sicherheitsgründen beschränkt, daher sollten Sie den Beschilderungen folgen und vorsichtig zwischen den alten Mauern gehen.
Der Glockenturm besitzt heute keine Glocken mehr, obwohl er ursprünglich mit ihrem Klang erfüllt war und die Tagesabläufe der Mönche strukturierte. Aus den Details wie den geschnitzten Kapitellen aus dem 11. Jahrhundert mit Pflanzen- und abstrakten Mustern lassen sich die künstlerischen Stilrichtungen jener Zeit ablesen und lassen uns die frühere Pracht des Klosters erahnen.
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