Montaña Suiza, Stahlachterbahn im Monte Igueldo Vergnügungspark in San Sebastián, Spanien
Montaña Suiza ist eine Stahlachterbahn mit Holzwagen, die auf stahlgelagerten Schienen fahren, welche in Betontrögen eingebettet sind. Die Anlage erstreckt sich über etwa 400 Meter und erreicht Spitzenwerte von 50 Kilometern pro Stunde.
Ein deutscher Ingenieur namens Erich Heidrich baute diese Achterbahn 1928 und schuf damit die älteste noch betriebene Stahlachterbahn der Welt. Seitdem hat die Anlage fast ein Jahrhundert ununterbrochen als zentrales Merkmal des Parks funktioniert.
Der Name verbindet Spanisch und Baskisch, wobei Montaña Suiza Schweizer Berg bedeutet und im Baskischen Mendiko Trena heißt. Besucher hören oft beide Bezeichnungen, wenn Einheimische über diese Anlage sprechen.
Die Bahn verkehrt mit zwei Zügen, die insgesamt etwa 20 Passagiere aufnehmen, während ein Bremsführer an Bord die Geschwindigkeit kontrolliert. Besucher sollten den Anstieg zum Park einplanen und beachten, dass die Fahrt relativ kurz ist, aber wegen der langen Betriebsgeschichte sehr empfehlenswert bleibt.
Die Bahn fährt durch einen unterirdischen Tunnel und über Steinviadukte, die sich über 180 Meter über der Bucht von Biscaya erheben. Diese Höhe ermöglicht Ausblicke auf die Küste und das Meer, die während der kurzen Fahrt immer wieder sichtbar werden.
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