Poblado minero de Las Menas, Bergbausiedlung in der Sierra de los Filabres, Spanien.
Poblado minero de Las Menas ist eine historische Bergarbeitersiedlung in den Bergen südlich von Serón, die an einem Gebirgshang liegt und aus erhaltenen Gebäuden aus der Bergbauzeit besteht. Die Siedlung umfasst Arbeiterwohnungen, Techniker- und Verwaltungshäuser sowie industrielle Anlagen, die sich über das unebene Gelände verteilen.
Die britische Gesellschaft The Menas Mining Company gründete diese Eisenerzmine 1886 und betrieb sie kontinuierlich bis zu ihrer Schließung 1968. Die lange Betriebsdauer prägte nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Region, sondern auch die Lebensweise ganzer Generationen von Minenarbeitern.
Die Siedlung zeigt die soziale Ordnung von Bergarbeitergemeinden durch getrennte Wohnbereiche für Arbeiter, Techniker und Leitungspersonal. Man kann diese räumliche Aufteilung beim Spaziergang durch die verschiedenen Straßenzüge heute noch deutlich erkennen.
Der Ort ist das ganze Jahr über frei zugänglich und ermöglicht es Besuchern, die erhaltenen Strukturen selbstständig zu erkunden. Einige Gebäude wurden in ein Hotel und Campingplatz umgebaut und bieten Unterkunftsmöglichkeiten für längere Aufenthalte.
Auf dem Höhepunkt des Betriebs machten sich täglich fast 3000 Arbeiter auf den Weg durch Bergpfade von umliegenden Dörfern zur Mine. Diese historischen Wanderrouten sind teilweise noch heute nachzuvollziehen und erzählen von der alltäglichen Anstrengung, die diese Arbeit mit sich brachte.
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