Muralla urbana, Mittelalterliche Stadtmauer in Ronda, Andalusien, Spanien
Die Muralla urbana ist eine mittelalterliche Stadtbefestigung in der Altstadt von Ronda, Andalusien, und steht unter Denkmalschutz. Sie verläuft um drei Seiten der Altstadt herum und besteht aus mehreren Abschnitten mit Toren und Türmen, darunter die Puerta de Almocábar, die Puerta de la Cijara und den Arco del Cristo.
Die Mauern wurden während der arabischen Herrschaft im Mittelalter errichtet und schützten eine Stadt, die damals das Zentrum der Region Takurunna war. Nach der christlichen Rückeroberung im 13. Jahrhundert wurden einige Tore umgebaut, darunter die Puerta de Almocábar, die im 16. Jahrhundert ein Renaissance-Portal erhielt.
Die Tore der Stadtmauer tragen noch heute ihre alten Namen: das Tor Almocábar bedeutet auf Arabisch so viel wie "Friedhofstor", weil es einst in die Nähe des Begräbnisplatzes führte. Wer durch das Tor geht, spürt, wie die arabische Vergangenheit der Stadt im Stadtbild sichtbar geblieben ist.
Die Mauern können frei zu Fuß erkundet werden, wobei die Puerta de Almocábar im Süden ein guter Ausgangspunkt ist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da einige Wege auf dem Fels und entlang steiler Abschnitte verlaufen.
Der westliche Mauerabschnitt, die Muralla de la Albacara, schützte keine Wohnhäuser, sondern Mühlen und Weideflächen außerhalb der Stadt. Das zeigt, dass die Befestigung nicht nur Menschen, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage der Stadt sichern sollte.
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