Ermita de Santa Magdalena, Gotische Einsiedelei auf dem Puig de Santa Magdalena, Inca, Spanien
Die Ermita de Santa Magdalena ist eine gotische Kapelle mit rechteckigem Grundriss, deren Inneres von drei spitzbögigen Arkaden gestützt wird, über denen sich kassettenförmige Holzdecken erstrecken. Die schlichte Fassade zeigt ein rundbogiges Portal und ein Rosettenfenster als charakteristische Gestaltungselemente.
Die erste Erwähnung der Kapelle stammt aus dem Jahr 1240, worauf eine lange Geschichte religiöser Nutzung folgte. Im 15. Jahrhundert beherbergte sie verschiedene Ordensgemeinschaften, darunter ab 1492 Klarissinnen und bis 1534 Hieronymitin-Nonnen.
Die Einsiedelei ist Treffpunkt für Pilger, die jährlich eine Woche nach Ostern zum Fest Diumenge de l'Àngel zusammenkommen. Dieser Ort hat für die Gläubigen der Region seit Jahrhunderten eine spirituelle Bedeutung bewahrt.
Die Kapelle liegt etwa 2 Kilometer östlich von Inca, wobei ein zusätzlicher Wanderweg von etwa 2,5 Kilometern nach Süden zur Bergkapelle führt. Festes Schuhwerk ist für diesen Aufstieg unerlässlich, und der Berg kann in jeder Jahreszeit besucht werden.
Von der Kapelle aus blickt man auf die Ebene in Richtung der Serra de Tramuntana und kann an klaren Tagen die Buchten von Alcúdia und Pollença sehen. Diese Aussicht macht den Ort zu einem bevorzugten Ziel für Fotografen und diejenigen, die die Landschaft genießen möchten.
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