South Harbour, bay and harbour next to the centre of the city of Helsinki, Finland
Der Südhafen ist ein großes Hafengebiet nahe der Innenstadt von Helsinki, wo täglich tausende Passagiere ankommen und abreisen. Das Gebiet umfasst mehrere Terminals, Piere und Anlegestellen, an denen Fähren, Kreuzfahrtschiffe und Frachtschiffe unterschiedlichster Größe festmachen.
Der Hafen entstammt dem 17. Jahrhundert als kleine Bucht namens Kaupunginlahti und diente zunächst nur lokalen Booten. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebiet als Södra Stadshamn bekannt und entwickelte sich zu einem Frachtumschlagplatz, der mit Helsinkis Aufstieg zur Hauptstadt deutlich expandierte.
Der Hafen trägt den finnischen Namen Eteläsatama und ist eng mit Helsinkis Beziehung zum Meer verbunden. Das Hafengebiet zeigt den Alltag einer arbeitenden Stadt, wo Schiffe, Menschen und Waren in einem ständigen Rhythmus fließen.
Das Hafengebiet ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar und verfügt über Parkplätze sowie gekennzeichnete Gates und Kontrollpunkte für Besucher. Die Terminals haben Informationspunkte und Mitarbeiter, die Reisende bei der Navigation unterstützen.
Während der Wintermonate ist ein altes Schiff namens Carmel ständig unterwegs, um die Hafengewässer eisfrei zu halten und so die Schifffahrt ganzjährig zu ermöglichen. Der Hafen war auch Schauplatz eines bemerkenswerten Ereignisses im 19. Jahrhundert, als Teile des Hafenbodens absanken und später durch Aufschüttungen wieder aufgefüllt werden mussten.
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