Vartiosaari, Insel im östlichen Archipel vor Helsinki, Finnland
Vartiosaari ist eine bewaldete Insel im östlichen Archipel vor Helsinki, Finnland, mit felsigen Höhenrücken, alten Wäldern, Wiesen und Feuchtgebieten auf einer Fläche von rund 80 Hektar. Die Insel ist für alle zugänglich, abgesehen von privaten Gärten der Villenbewohner, und wird hauptsächlich für Freizeitaktivitäten genutzt.
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden auf der Insel Sommervillas, die wohlhabende Stadtbewohner als Rückzugsort vor dem Stadtleben nutzten. Einige dieser Gebäude stehen noch heute und sind als historisch wertvoll eingestuft.
Im Sommer grasen Schafe vom Haltiala-Hof auf der Insel und halten die offenen Flächen kurz. Wer spazieren geht, begegnet ihnen oft auf den Wegen oder in den alten Wiesen, die früher bewirtschaftet wurden.
Im Sommer verbindet eine Fähre vom Reposalmi die Insel mit dem Festland, im Winter kann die Insel bei ausreichend Eis zu Fuß erreicht werden. Die markierten Wege sind gut begehbar, und Hunde müssen an der Leine gehalten werden, damit die Natur geschützt bleibt.
In einem Naturschutzgebiet auf der Insel wächst die einzige natürlich vorkommende Population einer bestimmten Flussuferpflanze in ganz Finnland. Dieses kleine Schutzgebiet ist der einzige Ort im Land, an dem man diese Art in freier Wildbahn sehen kann.
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