Helsinki Stock Exchange Building, Art Nouveau Finanzgebäude in Kluuvi, Finnland
Das Helsinki Stock Exchange Building ist ein Bürogebäude mit Granitfassade in Zentralhelsinki, das von Lars Sonck entworfen wurde. Die Innenräume werden durch Galerien, Loggien und einen überdachten Innenhof strukturiert, die rote Backsteine mit rationalen Linien verbinden.
Das Gebäude entstand 1911 als Reaktion auf Finnlands wirtschaftliches Wachstum und markiert den Übergang zu sachlicheren Bauprinzipien. Sonck war einer der ersten Architekten des Landes, der solch rationale Formen in Bankgebäude einführte.
Das Gebäude zeigt in seiner Architektur die wirtschaftliche Entwicklung Finnlands zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es prägt bis heute das Aussehen des Stadtviertels Kluuvi mit seinem ausgeprägten Charakter.
Das Gebäude befindet sich an der Fabianinkatu 14 in der Nähe von Senatsplatz und ist leicht zu Fuß erreichbar. Da es immer noch als Bürogebäude genutzt wird, können nur die Außenbereiche besichtigt werden, aber die Fassade und der Eingangsbereich zeigen deutlich die architektonischen Besonderheiten.
Das Gebäude nutzt seine schmale Parzelle geschickt durch eine vertikale Anordnung von Galerien und Loggien, die den Büros Tagesliacht bringen. Diese Lösung zeigt, wie frühe finnische Architekten Platzbeschränkungen kreativ bewältigt haben.
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