Villa Arabeski, mansion in Helsinki, Finland
Villa Arabeski ist eine Wohnvilla im Klassizismus aus Helsinki, die Ole Gripenberg 1933 entwarf und die in Holz und Backstein mit ausgeglichenen Proportionen und großen Fenstern gebaut wurde. Das Gebäude besticht durch symmetrische Formen, einfache Dachlinien und zurückhaltende Details, die typisch für die nordische Architektur der 1920er und 1930er Jahre sind.
Villa Arabeski wurde 1933 für den Direktor einer benachbarten Spinnerei erbaut und sollte sowohl als Wohnhaus als auch als Ort für Empfänge dienen. Nach 1959, als die Stadt Helsinki die Immobilie übernahm, wurde sie als Kindertagesstätte und später als Kunsthochschule genutzt, bis ein Privatinvestor sie 2019 restaurierte.
Villa Arabeski trägt einen Namen, der auf ornamentale Muster anspielt, doch das Haus selbst folgt nordischen klassizistischen Prinzipien mit klaren Formen ohne übermäßige Verzierung. Die Verbindung zwischen dem privaten Wohnhaus und der industriellen Vergangenheit der Umgebung prägt bis heute das Verständnis dieses Ortes als Teil von Helsinkis Fabriklandschaft.
Das Haus ist heute eine private Residenz mit zwei Wohnungen und nicht öffentlich zugänglich, lässt sich aber vom nahe gelegenen Koivukuja aus betrachten. Der Besuch der Umgebung und des geschützten Parks bietet einen ruhigen Eindruck von Helsinkis Industrieerbe und der Architektur aus den 1930er Jahren.
Das Haus war ursprünglich als Arbeiterresidenz des Fabrikdirektors konzipiert und steht inmitten einer geschützten Industrielandschaft, die heute kaum noch ihre ursprüngliche Bedeutung zeigt. Die Tatsache, dass es 2009 von einem Privatinvestor gekauft und liebevoll restauriert wurde, zeigt, wie Helsinki moderne Besitzer dazu bewegt, historische Orte zu bewahren.
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