La Croix-Rousse, Historisches Viertel auf einem 254 Meter hohen Hügel in Lyon, Frankreich
La Croix-Rousse ist ein Wohnviertel auf einem etwa 250 Meter hohen Hügel in Lyon mit hohen Decken und großen Fenstern in den Gebäuden, die ursprünglich für Seidenwebstühle und Maschinen ausgelegt waren. Die Straßen sind eng und steigen steil an, wobei die Architektur zeigt, wie dicht die Menschen hier zusammenwohnten.
Das Viertel entstand ursprünglich als Weinanbauregion, wurde aber im 18. Jahrhundert zum Zentrum der Seidenproduktion, als Werkstätten von der Altstadt hierher zogen. Diese Transformation machte es zu einem der wichtigsten Handwerkszentren Europas für Seidenherstellung.
Die Gegend ist bekannt für ihre Traboules, gedeckte Durchgänge zwischen Gebäuden und Straßen, die ursprünglich von Seidenwerkern zum Transport ihrer Materialien genutzt wurden. Diese versteckten Wege prägen bis heute das Aussehen des Viertels und zeigen, wie die Menschen hier eng zusammenleben.
Das Viertel ist über die Metro-Linie C mit Haltestellen an der Croix-Rousse und Hénon mit dem Zentrum verbunden und wird auch durch regelmäßige Buslinien erschlossen. Die steilen Straßen bedeuten, dass bequeme Schuhe wichtig sind und einige Bereiche zu Fuß schwierig zu erreichen sind.
Die Cour des Voraces beherbergt eine Traboule mit einer sechsstöckigen Treppe, die zeigt, wie Arbeiter in beengten Gebäuden wirtschaftlich Platz sparen mussten. Diese ungewöhnliche Architektur ist ein seltenes Beispiel für die kreativen Lösungen, die Handwerker entwickelten.
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