Mâcon, Verwaltungszentrum in Saône-et-Loire, Frankreich
Mâcon liegt am Westufer der Saône und erstreckt sich in einer langen Reihe von Steingebäuden, die dem Flussverlauf folgen. Die steinerne Pont Saint-Laurent aus dem 14. Jahrhundert verbindet beide Ufer miteinander und führt direkt ins historische Zentrum mit seinen verwinkelten Straßen.
Die keltische Siedlung Matisco wurde später zu einem römischen Stützpunkt ausgebaut, der an der strategischen Verbindung zwischen Lyon und dem Norden lag. Ab dem Jahr 536 diente die Stadt als Bischofssitz, eine Funktion, die bis zur Französischen Revolution im Jahr 1790 aufrechterhalten blieb.
Die Weinkeller entlang der Altstadt öffnen ihre Türen für Verkostungen vor Ort, bei denen Winzer ihre Flaschen direkt an Besucher verkaufen. Überall in den engen Gassen hängen Schilder mit Namen von Weinbergen, die auf die lange Verbindung dieser Gegend mit dem Weinbau hinweisen.
Die Fußgängerzone im alten Ortskern macht es einfach, alle wichtigen Punkte zu Fuß zu erreichen, während Parkplätze am Flussufer vorhanden sind. Ein Spaziergang über die Brücke bietet einen weiten Blick auf beide Ufer und die umliegenden Hügel mit Weinbergen.
Das Museum der Ursulinen befindet sich in einem ehemaligen Kloster und zeigt wechselnde Ausstellungen zu lokaler Geschichte und Kunstwerken aus der Region. Jedes Jahr im Mai findet hier eine große Weinmesse statt, die Besucher aus dem ganzen Land anzieht und lokale Chardonnay-Weine präsentiert.
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