Beauvais, Verwaltungszentrum in Hauts-de-France, Frankreich
Beauvais ist eine Präfekturstadt im Département Oise, die an der Mündung der Flüsse Thérain und Avelon liegt, etwa 75 Kilometer nördlich von Paris. Die Stadt besteht aus dem historischen Kern mit Fachwerkhäusern und dem moderneren Randgebiet, das nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.
Die Römer bauten hier die Siedlung Caesaromagus, die später zur Hauptstadt der keltischen Bellovaker wurde. Im Jahr 1013 wurde sie Bischofssitz und entwickelte sich zu einem wichtigen kirchlichen Zentrum im Mittelalter.
Der Name leitet sich vom keltischen Stamm der Bellovaker ab, die hier vor der römischen Eroberung siedelten. Das alte Stadtzentrum bewahrt seine mittelalterliche Struktur mit engen Gassen, die sich um die gotische Kirche winden.
Der Flughafen Beauvais-Tillé verbindet die Region mit internationalen Zielen, während das lokale Corolis-Busnetz das Stadtgebiet erschließt. Besucher finden Parkplätze am Stadtrand und können das Zentrum zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen.
Jedes Jahr im Juni feiern Einwohner mit einer Prozession durch die Straßen das Andenken an Jeanne Hachette, die 1472 die burgundischen Truppen abwehrte. Ihr Mut wird mit Nachstellungen und einem kleinen Markt geehrt, bei dem lokale Handwerker ihre Arbeiten zeigen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.