Cinémathèque française, Filmmuseum im 12. Arrondissement, Frankreich
Die Cinémathèque Française steht in einem Gebäude der Postmoderne und beherbergt eine Sammlung von mehr als 40.000 Filmen, historischen Kameras, Filmdokumenten, Requisiten und Kinosouvenirs, verteilt über mehrere Ausstellungsräume. Die Architektur des Gebäudes zeichnet sich durch unregelmäßige Formen und große Glasflächen aus, die natürliches Licht in die Innenräume lassen.
Die Institution wurde 1936 von Henri Langlois und Yvonne Dornès als Filmclub gegründet und wuchs allmählich zu einer wichtigen Stelle für die Bewahrung von Filmen in Frankreich heran. Im Laufe der Jahrzehnte verlegte sie mehrmals ihren Standort, bevor sie 2005 in das heutige Gebäude in der Rue de Bercy einzog.
Der Name bezieht sich auf das französische Wort für Filmarchiv, und viele Besucher kommen hierher, um seltene Filmvorführungen zu sehen, die in kommerziellen Kinos nicht mehr gezeigt werden. Die Ausstellungsräume führen durch Jahrzehnte der Kinogeschichte und zeigen Kostüme und Requisiten aus berühmten Produktionen, die Cineasten aus aller Welt anziehen.
Das Museum liegt in der Rue de Bercy im 12. Arrondissement und ist von Montag sowie Mittwoch bis Sonntag zwischen 12:00 und 21:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellungen befinden sich auf mehreren Etagen, und einige Bereiche sind über Treppen oder Aufzüge erreichbar.
Die Sammlung umfasst Fragmente einiger der frühesten bewegten Bilder und Zauberlaternen aus dem 17. Jahrhundert, die zeigen, wie sich die Technik des visuellen Erzählens über die Jahrhunderte entwickelt hat. Diese Objekte erinnern daran, dass Kino aus einer langen Tradition von Lichtprojektionen und optischen Experimenten entstanden ist.
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