Sainte-Enimie, Mittelalterliches Dorf in Lozère, Frankreich.
Sainte-Enimie ist ein Dorf, das in einer Schlucht des Flusses Tarn in der südfranzösischen Region Lozère liegt und von hohen Kalksteinklippen umgeben ist. Die Häuser drängen sich an steilen Hängen zusammen, während der Fluss unten durch die enge Schlucht fließt.
Das Dorf entstand im 7. Jahrhundert, als die Prinzessin Énimie hier ein Kloster gründete, nachdem sie in den lokalen Gewässern Heilung gefunden haben soll. Dieses Kloster wurde später zu einem wichtigen Ort der Wallfahrt und zog über Jahrhunderte hinweg Pilger an.
Der Ort trägt den Namen der heiligen Énimie, einer Prinzessin, die hier ihre Zuflucht gefunden haben soll. Die engen Gassen mit ihren Steinhäusern und die romanische Kirche prägen das Erscheinungsbild und erinnern an die mittelalterliche Vergangenheit.
Das Dorf ist ein guter Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten wie Kajaking auf dem Fluss, Wanderungen durch die Schluchten und Klettermöglichkeiten. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und gutes Schuhwerk mitbringen, da die Wege steil und teilweise rutschig sein können.
Das Dorf war einmal Sitz eines Benediktinerklosters aus dem 10. Jahrhundert, dessen Ruinen heute noch sichtbar sind und Zeugnis von seiner Bedeutung als mittelalterliches Pilgerziel ablegen. Diese klösterlichen Überreste erinnern an Hunderte von Jahren religiöser Tätigkeit und Gläubigenverehrung an diesem Ort.
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