Saint-Maur-des-Fossés, Flussgemeinde in Val-de-Marne, Frankreich
Saint-Maur-des-Fossés ist eine Gemeinde im Département Val-de-Marne, umschlossen von einer Flussschleife der Marne östlich von Paris. Die acht Stadtviertel verteilen sich auf beide Ufer des Flusses, mit sanften Hügeln und Grünflächen dazwischen.
Im Jahr 638 gründete Königin Nanthild hier eine Abtei, die später den Namen Saint-Maur erhielt und Pilger aus ganz Europa anzog. Nach der Französischen Revolution hieß der Ort kurzzeitig Vivant-sur-Marne, kehrte jedoch 1897 zu seinem ursprünglichen Namen zurück.
In den verschiedenen Stadtteilen fallen Wohnhäuser aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auf, die viele Familien und Berufspendler angezogen haben. Entlang der Uferpromenaden sitzen an Wochenenden Einheimische auf Bänken und beobachten Ruderer auf dem Wasser.
Vier Bahnhöfe der RER-Linie A verbinden den Ort mit dem Pariser Zentrum und ermöglichen schnelle Verbindungen in die Hauptstadt. Busse ergänzen das Nahverkehrsnetz und fahren auch in die umliegenden Gemeinden.
Das Musée de la Villa Médicis zeigt wechselnde Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler in einem historischen Gebäude am Ufer. Das Kino Lido hat ein besonderes Programm für Autorenfilme und bietet dadurch eine Alternative zu den großen Kinoketten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.