Montreuil, Vorstadtgemeinde im Osten von Paris, Frankreich
Montreuil ist eine Gemeinde im Département Seine-Saint-Denis, die im östlichen Ballungsraum von Paris liegt und zur Métropole du Grand Paris gehört. Sie erstreckt sich über eine Fläche von etwa acht Quadratkilometern und zählt zu den bevölkerungsreichsten Vororten der französischen Hauptstadt.
Ein merowingisches Kloster auf einem Hügel gilt als Ursprung der Ortschaft, die im Jahr 722 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Name Monasteriolum verwandelte sich im Laufe der Jahrhunderte allmählich in die heutige Bezeichnung.
Das Rathaus zeigt im Trausaal ein Gemälde von Paul Signac, das Besucher bei offiziellen Anlässen oder während der Öffnungszeiten betrachten können. Kunstateliers und Galerien öffnen ihre Türen besonders während der Frühjahrsveranstaltungen, wenn Künstler ihre Arbeitsräume für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Mehrere Metrolinien verbinden die Gemeinde mit dem Zentrum von Paris und erleichtern Besuchern die Anreise aus verschiedenen Stadtvierteln. Busse ergänzen das Angebot und erschließen auch Bereiche, die weiter vom Metronetz entfernt liegen.
Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden hier besondere Mauerkonstruktionen, die halfen, Pfirsiche in geschützten Mikroklimata zu kultivieren und an den königlichen Hof zu liefern. Reste dieser Strukturen lassen sich noch heute in einigen Straßenzügen entdecken.
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