Abtei Saint-André, Benediktinerabtei in Lavaudieu, Frankreich.
Lavaudieu Abbey ist ein Benediktinerkloster in der französischen Gemeinde Lavaudieu mit einer Kirche, die einen achteckigen Glockenturm besitzt. Das Ensemble wird durch einen Kreuzgang mit gepaarten Säulen und ein Refektorium mit dekorativen Steinelementen ergänzt.
Das Kloster wurde 1057 von Robert de Turlande gegründet und diente bis zur Französischen Revolution als benediktinische Gemeinschaft. Während dieser politischen Umwälzungen wurde der Glockenturm in seiner Höhe reduziert, was seine heutige Form prägt.
Das Refektorium zeigt byzantinische Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert mit kunstvollen Details, die heute noch sichtbar sind. Diese Kunstwerke stammen aus einer Zeit, in der religiöse Kunst eine zentrale Rolle in Klostergemeinschaften spielte.
Die meisten Bereiche sind von Mai bis September frei zugänglich, wobei geführte Touren in den Wintermonaten angeboten werden. Ein angeschlossenes Museum der Künste und Volkstraditionen dokumentiert Aspekte des klösterlichen Lebens und der lokalen Geschichte.
Der Kreuzgang ist das einzige erhaltene romanische Exemplar in der Region Auvergne und besticht durch hölzerne Galerien, die auf geschnitzten Kapitellen ruhen. Diese Konstruktion zeigt die handwerkliche Geschicklichkeit der mittelalterlichen Baumeister, die Holz und Stein geschickt kombiniert haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.