Abtei Saint-Génis-des-Fontaines, Benediktinerabtei in Saint-Génis-des-Fontaines, Frankreich.
Die Abtei Saint-Génis-des-Fontaines ist ein benediktinisches Kloster in den Pyrenäen-Orientales, das ein Gebäudeensemble mit zwei Glockentürmen verschiedener Epochen umfasst. Ein Marmorkloister an der Nordostseite bildet den Kern des Innenhofs und ist von Arkaden umgeben.
Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert gegründet und erlitt später Zerstörung durch Überfälle in der Frühmittelzeit. Nach seiner Wiederherstellung im 10. Jahrhundert unter königlicher Schirmherrschaft wurde es wieder zu einem bedeutenden Zentrum des Klosterlebens.
Das Hauptportal zeigt kunstvolle Reliefs aus dem 11. Jahrhundert mit religiösen Motiven, die die künstlerische Tradition dieser Zeit widerspiegeln. Besucher können hier die Handwerkskunst und die Glaubensinhalte erkennen, die für die damalige Gemeinschaft wichtig waren.
Das Gelände liegt in einem Berg- und Hügelgebiet mit guter Zugänglichkeit von der nahe gelegenen Gemeinde aus. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Umgebung unebenes Gelände und alte Steinwege aufweist.
Der Marmorkloister wurde im 20. Jahrhundert verkauft und versetzte sich an anderer Stelle, wurde dann aber später zurück an seinen ursprünglichen Platz gebracht. Diese ungewöhnliche Geschichte der Wiedervereinigung macht den Innenhof zu einem besonderen Merkmal mit einer modernen Schicht in seiner alten Geschichte.
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