Abtei Saint-Sever, Romanische Abtei in Saint-Sever, Frankreich.
Saint-Sever Abbey ist ein romanisches Kloster in der südwestlichen Region Frankreichs, bekannt für seine sieben gestuften Apsisschiffe, die in einer Reihe an der Ostseite der Kirche angeordnet sind. Diese halbkreisförmigen Strukturen bilden das charakteristische hintere Ende des Gebäudes und schaffen ein ungewöhnliches architektonisches Merkmal mit mehreren kleineren Kapellen.
Guillaume Sanche, Herr von Gaskognien, gründete das Kloster Ende des 10. Jahrhunderts nach seinem Sieg über Wikinger-Eindringlinge im Jahr 982. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1060 wurde es in romanischem Stil wie die berühmte Abtei von Cluny mit ausstrahlenden Kapellen wieder aufgebaut.
Die Abtei war ein Zentrum der Manuskriptkunst, wo Mönche zwischen 1028 und 1072 die Saint-Sever Beatus schufen, eine illuminierte Handschrift mit Darstellungen biblischer apokalyptischer Texte. Diese kunstvollen Seiten zeigen die künstlerische Bedeutung, die dieser Ort für religiöse Gemeinschaften hatte.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, und viele Besucher nehmen an Führungen teil, um mehr über die Architektur und die Geschichte des Ortes zu erfahren. Man sollte genügend Zeit einplanen, um die verschiedenen Kapellen und Details zu erkunden und kann Informationsmaterial vor Ort nutzen.
Die Kirche beherbergt eine seltene mittelalterliche Handschrift, das Beatus-Manuskript, das zwischen 1028 und 1072 von Hand illuminiert wurde und biblische Szenen mit bemerkenswerten kunsthistorischen Details zeigt. Dieses Werk gilt als eines der wichtigsten Beispiele monastischer Buchkunst aus dieser Periode.
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