Abtei Sainte-Marie de Lagrasse, Benediktinerkloster in Lagrasse, Frankreich
Die Abtei von Lagrasse ist ein Benediktinerkloster, das sich beiderseits des Flusses Orbieu erstreckt und einen achteckigen Glockenturm besitzt. Der Komplex ist in zwei Teile aufgeteilt: einen öffentlich zugänglichen mittelalterlichen Bereich und einen privaten kanonischen Bereich mit unterschiedlichen Eingangsregelungen.
Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert gegründet und erhielt 779 durch Schenkungen der lokalen Adligen offizielle Anerkennung. Diese frühen Unterstützungen legten den Grundstein für die Entwicklung des Ortes zu einem bedeutenden religiösen Zentrum.
Im öffentlichen Bereich kann man eine Steinsculpturensammlung sehen, die mittelalterliche Schnitzereien und Architekturteile aus verschiedenen Bauphasen zeigt. Die Sammlung hilft Besuchern, die handwerkliche Entwicklung der Abtei über die Jahrhunderte zu verstehen.
Der Besuch erfordert Orientierung zwischen dem öffentlichen mittelalterlichen Bereich und dem privaten kanonischen Bereich, da jeder unterschiedliche Zugänge hat. Es ist hilfreich, vorher zu klären, welche Bereiche für Besucher zugänglich sind und wie man sie erreicht.
Seit 2004 führt eine Gemeinschaft von Chorherren täglich gregorianische Gesänge nach dem Ritus vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf. Diese Tradition macht den Ort zu einem der wenigen Plätze, wo man diese historische Form der liturgischen Musik noch regelmäßig hören kann.
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