Fontaine-de-Vaucluse, Französische Gemeinde in Vaucluse, Frankreich
Fontaine-de-Vaucluse ist eine Gemeinde in der südfranzösischen Region Vaucluse, bekannt für ihre mächtige unterirdische Karstquelle. Die Quelle speist sich aus unterirdischen Flüssen und gibt das Wasser in einer beeindruckenden Menge an die Oberfläche ab, was die Landschaft und das Ortsbild prägt.
Die Gegend zeigt Spuren menschlicher Besiedlung seit der Jungsteinzeit und war später eine wichtige Handelsroute für Phönizier und Römer. Im Mittelalter wurde der Ort bekannt, als der italienische Dichter Petrarca sich hier niederließ und die Gegend literarische Bedeutung erhielt.
Der Ort trägt den Namen seiner Quelle und verbindet die Gegend mit der Poesie des Mittelalters, da hier der Dichter Petrarca lebte und schrieb. Die Menschen kommen her, um die Geschichte dieser literarischen Verbindung zu erleben und die Spuren seiner Zeit zu entdecken.
Der Ort ist zu Fuß erkundbar und bietet mehrere Museen, darunter das Museum der Quelle, ein Widerstandsmuseum und ein Sammlungsmuseum für traditionelle Figuren. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege entlang der Quelle und durch enge alte Gassen führen.
Im Jahr 1946 erlebte der Forscher Jacques Cousteau bei der Erkundung der Quellentiefe einen beinahe tödlichen Unfall, da sein Kompressor ausfiel. Diese Episode verdeutlicht, wie gefährlich und geheimnisvoll die unterirdischen Systeme unter dem Dorf noch immer sind.
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