Villard-de-Lans, Berggemeinde in Isère, Frankreich
Villard-de-Lans erstreckt sich über 167 Quadratkilometer Gelände im Vercors-Massiv, mit Höhenlagen zwischen 720 und 2.286 Metern über dem Meeresspiegel.
Während des Zweiten Weltkriegs beherbergte die Gemeinde das einzige polnische Gymnasium im besetzten Europa und bot Zuflucht für junge Studenten. Die Stadt entwickelte sich später zu einem wichtigen Stützpunkt für die französische Résistance in der Vercors-Region.
Der Mittwochsmarkt in Villard-de-Lans vereint lokale Produzenten, die regionale Spezialitäten, landwirtschaftliche Produkte und traditionelles Berghandwerk präsentieren.
Mehrere Skilifte erschließen die Hänge oberhalb der Ortschaft und bieten Zugang zu präparierten Pisten für Alpin- und Langlaufski. Wanderer finden markierte Routen, die durch Wälder und offene Bergwiesen führen, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird.
Im Jahr 1968 fanden hier die olympischen Rodelwettbewerbe statt, wofür eine spezielle Bahn mit über 1.800 Kubikmetern Stahlbeton gebaut wurde. Die Konstruktion erforderte präzise Ingenieurarbeit, um die schnellen Kurven und steilen Gefälle der Rennstrecke zu realisieren.
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