Barentin-Viadukt, Eisenbahnbrücke in Barentin, Frankreich
Das Barentin-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke aus roten Backsteinen, die sich über 480 Meter erstreckt und sich in 27 symmetrischen Bögen über das Tal spannt. Die Konstruktion erreicht eine Höhe von 33 Metern und überquert das Tal der Austreberthe mit ihrer charakteristischen Bogenform.
Die ursprüngliche Brücke wurde 1846 vom britischen Ingenieur Joseph Locke entworfen, stürzte aber bald ein und musste 1847 von Unternehmer Thomas Brassey mit verbessertem Material wieder aufgebaut werden. Der Wiederaufbau markierte einen Fortschritt in der Eisenbahnbautechnik und half, die Verbindung zwischen Paris und Le Havre zu sichern.
Die Viaduktwölbungen mit ihrem roten Backstein prägen das Tal und zeigen die Bautechniken des 19. Jahrhunderts. Der Bau unterstreicht die Bedeutung der Eisenbahn für die Verbindung der Normandie mit Paris.
Die Brücke ist von der Straße aus sichtbar, besonders von den Aussichtspunkten im Tal, wo man die Bogenreihe gut fotografieren kann. Der Ort lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichen, da Besucherparkplätze in der Nähe vorhanden sind.
Der Bau war eines der ersten großen Eisenbahnviadukte in Frankreich und zeigt die Pionierleistung der Eisenbahningenieure der Epoche. Seine schnelle Wiederherstellung nach dem Kollaps bewies, dass die Konstrukteure aus ihren Fehlern lernten.
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