Maubuisson, Zisterzienserkloster in Saint-Ouen-l'Aumône, Frankreich
Die Maubuisson-Abtei ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Saint-Ouen-l'Aumône, das sich über ein großes Gelände mit mittelalterlichen Gebäuden, Gärten und historischen Wassersystemen erstreckt. Die Anlage bewahrt Strukturen aus verschiedenen Jahrhunderten und zeigt die handwerkliche Sorgfalt klösterlicher Baumeister.
Die Abtei wurde 1236 von Königin Blanka von Kastilien als königliches Frauenkloster gegründet und war Jahrhunderte lang eine wichtige spirituelle und administrative Stätte. Während der Französischen Revolution wurde sie säkularisiert und später als Privatbesitz genutzt, bevor sie in öffentliche Hand überging.
Das ehemalige Kloster beherbergt heute ein Kunstzentrum mit Ausstellungen moderner Werke in den mittelalterlichen Räumen. Die Gemäuer erzählen von der Verbindung zwischen spirituellem Leben und zeitgenössischer Kreativität.
Das Gelände kann am besten von der RER-Station Saint-Ouen-l'Aumône aus erreicht werden, die nur wenige Minuten Fußweg entfernt ist. Der Besuch funktioniert ganzjährig, aber die Öffnungszeiten und verfügbaren Bereiche variieren je nach Jahreszeit und laufenden Ausstellungen.
Das Gelände enthält ein Wassersystem aus dem Mittelalter, das noch teilweise funktionsfähig ist und zeigt, wie geschickt Mönche Flüsse leiteten und Fischteiche anlegten. Diese technische Lösung war für die Versorgung des Klosters essentiell und bleibt heute ein seltenes Beispiel mittelalterlicher Ingenieurskunst.
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