Institut für Radioastronomie im Millimeterbereich, Radioastronomiezentrum in Saint-Martin-d'Hères und Grenoble, Frankreich
Das Institut für Millimeter-Radioastronomie ist eine Forschungseinrichtung in Saint-Martin-d'Hères und Grenoble, die mit fortgeschrittenen Teleskopen und Instrumenten arbeitet. Die Anlagen ermöglichen es, kalte Materie, Molekülgas und kosmischen Staub im Weltall zu untersuchen.
Das Institut wurde 1979 gegründet und entstand aus einer Partnerschaft zwischen der französischen CNRS und der deutschen Max-Planck-Gesellschaft. Später trat auch Spanien dem Projekt bei und stärkte damit die europäische Zusammenarbeit in der astronomischen Forschung.
Die Einrichtung zieht Forscher aus mehreren europäischen Ländern an, die sich regelmäßig austauschen und gemeinsam an Projekten arbeiten. Diese internationale Zusammenarbeit prägt den wissenschaftlichen Alltag und die Art, wie Erkenntnisse zwischen den Institutionen fließen.
Die Einrichtung ist nicht für Besucher zugänglich, da sie eine reine Forschungsanlage ohne öffentliche Besichtigungsmöglichkeiten ist. Interessierte können sich online über die Arbeit und Forschungsergebnisse informieren, die regelmäßig veröffentlicht werden.
Die Teleskope des Instituts können Millimeterwellen erfassen, eine Strahlung die für das menschliche Auge völlig unsichtbar ist. Dadurch lassen sich Bereiche des Universums beobachten, die mit normalen Teleskopen überhaupt nicht zugänglich wären.
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