Palais de la Bourse, Handelspalast im La Canebière Viertel, Marseille, Frankreich
Der Palais de la Bourse ist ein Geschäftsgebäude in der Altstadt von Marseille, das den wirtschaftlichen Wohlstand der Stadt zur Zeit seiner Entstehung verkörpert. Das Bauwerk prägt mit seiner klaren Architektur und dem symmetrischen Aufbau das Stadtbild in seinem Viertel.
Die Handelskammer von Marseille initiierte 1852 den Bau des Palais nach der Übernahme zahlreicher Grundstücke in der Innenstadt. Das fertiggestellte Gebäude wurde 1860 eingeweiht und markierte damit einen Meilenstein in der städtischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts.
Die Fassade zeigt Statuen berühmter Entdecker wie Cook, Magellan und Columbus, die Marseilles Verbindung zu Seefahrt und Fernhandel widerspiegeln. Diese Darstellungen erinnern Besucher an die Rolle der Stadt als wichtiger Hafen in Europas Geschichte.
Das Gebäude beherbergt heute zwei Museen im Erdgeschoss, die regelmäßig Ausstellungen zur Seefahrt und Wirtschaft anbieten. Besucher sollten Zeit für einen Rundgang durch die Dauerausstellungen einplanen und die zentrale Lage am berühmten Boulevard nutzen.
Der Untergrund unter dem Gebäude bestand aus schwierigem Tonboden, was besondere Bautechniken erforderte und die Arbeiten verzögerte. Diese technische Herausforderung machte das Projekt zu einem bemerkenswerten Beispiel für Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts in Frankreich.
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