Hôtel Louvre et Paix, Privathaus an der Canebière, Marseille, Frankreich
Das Hôtel Louvre et Paix ist ein sechsgeschossiges Gebäude an der La Canebière, dessen Steinfassade vier Karyatiden mit symbolischen Figuren zeigt: ein geflügelter Fisch, ein Elefant, ein Dromedar und eine Sphinx. Das Gebäude erstreckt sich über 14000 Quadratmeter und beherbergt heute Verwaltungsbüros und ein Einzelhandelsgeschäft.
Das Gebäude wurde 1863 als Luxushotel erbaut und diente später als Sitz der französischen Marine sowie während des Zweiten Weltkriegs der deutschen Kriegsmarine. Diese Veränderungen zeigen seine Bedeutung als wichtiger Ort in der Stadt über mehrere historische Perioden hinweg.
Die Fassade zeigt Skulpturen, die vom lokalen Künstler Hippolyte Ferrat geschaffen wurden und verschiedene globale Themen darstellen. Diese dekorativen Elemente spiegeln die Verbindung der Stadt zum Handel und zur Seefahrt wider.
Das Gebäude befindet sich an der La Canebière in der Nähe des Alten Hafens, was es leicht von der Straße aus zu finden macht. Da es heute als Bürogebäude mit Einzelhandel genutzt wird, sind die meisten Flächen nicht für Besucher zugänglich, aber die bemerkenswerte Fassade kann von außen bewundert werden.
Das Haus war Schauplatz einer der ersten öffentlichen Vorführungen von einem Film der Gebrüder Lumière im Februar 1896, was es zu einem Ort von Bedeutung in der frühen Filmgeschichte machte. Diese historische Veranstaltung fand statt, bevor das Kino zum allgemeinen öffentlichen Phänomen wurde.
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