Roz-sur-Couesnon, Gemeinde in Ille-et-Vilaine, Frankreich
Roz-sur-Couesnon ist eine Gemeinde im Nordwesten Frankreichs, im Departement Ille-et-Vilaine, im Kanton Pleine-Fougères des Arrondissements Saint-Malo, und gehört zur Communauté de communes du Pays de Dol et de la Baie du Mont Saint-Michel. Das Dorf liegt am Ufer des Flusses Couesnon und ist von Feldern und Feuchtgebieten umgeben, mit engen Gassen, Steinhäusern und Ziegeldächern.
Das Gebiet war bereits in der Antike besiedelt, wie Münzfunde aus dem 4. Jahrhundert und Spuren zweier römischer Straßen belegen, die das Gebiet durchquerten. Im frühen Mittelalter entstand hier ein Kloster, das der lokalen Überlieferung nach mit dem Heiligen Malo in Verbindung steht.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom Fluss Couesnon ab, der früher die Grenze zwischen der Bretagne und der Normandie bildete, und dieses Erbe ist im Alltagsleben noch spürbar. Im Dorf gibt es eine kleine Kirche, die seit Jahrhunderten als Treffpunkt für die Gemeinschaft dient und zu bestimmten Jahreszeiten lokale Feste beherbergt.
Am besten erkundet man Roz-sur-Couesnon mit dem Auto, da die öffentlichen Verkehrsverbindungen begrenzt sind und die Umgebung aus kleinen Landstraßen besteht. Es empfiehlt sich, etwas Bargeld mitzunehmen, da kleine Geschäfte und Cafés vor Ort möglicherweise keine Kartenzahlung akzeptieren.
Jahrhundertelang wurde in den Sümpfen rund um das Dorf Salz gewonnen, indem Wasser aus den Feuchtgebieten erhitzt wurde, ein Verfahren, das bis ins 19. Jahrhundert andauerte. Die Umrisse einiger dieser alten Salzteiche sind in der Landschaft noch heute zu erkennen.
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