Synagoge Neuilly-sur-Seine, Byzantinische Synagoge in Neuilly-sur-Seine, Frankreich
Die Synagoge Neuilly ist ein Gebetshaus mit byzantinischen Stilmerkmalen an der Rue Ancelle im Westen von Paris. Das Gebäude besticht durch seine zentrale Kuppel und den kreuzförmigen Grundriss, der auf die Architektur östlicher religiöser Bauwerke verweist.
Das Gebäude entstand 1878 unter der Leitung von Architekt Émile Ullmann und wurde 1937 von Germain Debré und Julien Hirsch grundlegend erweitert. Diese Phasen des Ausbaus zeigen, wie die Gemeinde im Laufe der Jahrzehnte wuchs und sich anpassen musste.
Die Gemeinde vollzog einen Wechsel von aschkenasischen zu sephardischen Traditionen, was die Veränderungen der jüdischen Bevölkerung in der Region widerspiegelt. Dieser Wandel prägt heute das Gemeindeleben und die Gottesdienste im Gebäude.
Der Ort ist für reguläre Gottesdienste und Gemeindeaktivitäten geöffnet und wird von einer aktiven Gemeinde gepflegt. Bei einem Besuch sollten Sie die Öffnungszeiten überprüfen und respektvolle Kleidung sowie angemessenes Verhalten in diesem religiösen Raum beachten.
An der Fassade erinnert eine Gedenktafel an die Bewohner Neullys, die während des Holocausts starben, darunter Rabbi Robert Meyers und seine Frau. Diese stille Inschrift ist ein wichtiger Moment der Erinnerung für jeden, der das Gebäude besucht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.