Notre-Dame, Römisch-katholische Kathedrale in Saint-Paul-Trois-Châteaux, Frankreich.
Die Kathedrale von Saint-Paul-Trois-Châteaux ist ein Gotteshaus im romanischen Stil der Provence mit dreifachen Arkaden, blinden Bögen und kannelierten Säulen, die mit Blattmustern verziert sind. Der Bau erstreckt sich über mehrere Ebenen und bietet Besuchern eine genaue Ansicht der regionalen architektonischen Merkmale dieses Zeitraums.
Das Gebäude entstand zwischen 1150 und 1220 als Sitz des Bischofs der Region. Nach der Französischen Revolution verlor es diese Funktion, als die Diözese 1801 mit Valence vereinigt wurde.
Das Innere zeigt zwölf- und dreizehnthundert Mosaike, die Jerusalem darstellen, und eine Orgel aus dem achtzehnten Jahrhundert, die von einem lokalen Handwerker gebaut wurde und noch heute zu hören ist. Die Kunstwerke erzählen von der Bedeutung dieses Ortes für Pilger und Gläubige über mehrere Generationen hinweg.
Das Gebäude liegt im Drôme-Departement und wird als nationales Denkmal geschützt, was es für Besucher zugänglich macht. Der beste Weg, um das Äußere und die Gestaltung zu sehen, ist ein ruhiger Spaziergang um die Struktur herum zu verschiedenen Tageszeiten.
Der Name 'Trois-Châteaux' entstand aus einem sprachlichen Missverständnis des lateinischen Wortes 'tricastinorum' und bezieht sich nicht tatsächlich auf Burgen in der Gegend. Dieses Wortspiel der Geschichte gibt dem Ort eine versteckte Verbindung zu den Wurzeln der französischen Sprache.
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