Quercy, Historische Provinz im Südwesten Frankreichs
Quercy ist eine historische Provinz im Südwesten Frankreichs, die sich hauptsächlich über das Département Lot und den nördlichen Teil von Tarn-et-Garonne erstreckt. Die Landschaft wird von Kalkplateaus geprägt, die von tiefen Flusstälern durchschnitten werden und von Eichenwäldern bedeckt sind.
Dieses Gebiet gehörte zunächst dem keltischen Stamm der Cadurci und wurde im 4. Jahrhundert Teil der römischen Provinz Aquitania Prima. Im Mittelalter entwickelte sich daraus eine eigene Grafschaft, die später zwischen verschiedenen französischen Krondomänen aufgeteilt wurde.
Der Name stammt vom keltischen Stamm der Cadurci ab, der diese Gegend vor der römischen Zeit bewohnte. Besucher begegnen dieser alten Verbindung noch heute in Ortsnamen und archäologischen Überresten entlang der Flusstäler.
Die Gegend lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da die Städte und Dörfer weit verstreut in den Tälern und auf den Hochebenen liegen. Die Straßen schlängeln sich durch hügeliges Gelände und verbinden kleine Gemeinden mit größeren Ortschaften wie Cahors und Montauban.
Zwischen 1750 und 1850 wurden hier zahlreiche runde Taubenschläge aus hellem Kalkstein errichtet, die noch immer die Felder und Bauernhöfe prägen. Diese Bauwerke hatten früher sowohl wirtschaftliche als auch symbolische Bedeutung für die bäuerlichen Anwesen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.